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Roadtrip durch die Nordinsel Neuseelands in einer Woche

Viele nehmen sich ca. einen Monat Zeit, um die Nordinsel von Neuseeland mit dem Campervan zu bereisen. Wir machten die Route in einer Woche. Und für uns war das genau richtig so. Nachdem wir ein paar Tage in Auckland verbracht hatten, machten wir uns mit unserem gemieteten Campervan los Richtung Wellington mit verschiedenen Stopps.

Rotorua

Nachdem wir unseren Campervan bei der Mad Campers Anmietstelle abgeholt hatten, ging es auch schon los, zum ersten Mal auf den Strassen mit Linksverkehr direkt auf die Autobahn, den Highway 1 in Richtung Süden, an Hamilton vorbei nach Rotorua. Rotorua das Touristenmekka der Nordinsel. Hier gibt es ein riesigen Angebot an Adventure Sport. Wir entschieden uns für River Rafting mit Stufe 4-5 auf dem Wairoa River, da dieses Angebot für uns am abenteuerlichsten klingte. Wir wurden dann nicht enttäuscht und auf dem wilden Fluss ging es abenteuerlich zu und her. Am zweiten Tag gingen wir in Rotorua rodeln (Skyline Luge), was auch ziemlich lustig war. Rotorua gefiel uns eigentlich ziemlich gut, wobei es für uns nichts spezielles in dem Sinne ist, da es vergleichbar mit einem Schweier Skiort oder dem argentinischen Bariloche ist.

Ein Nachteil vom Tourismus in Rotorua ist, dass es fast keine gratis Stellplätze für den Campervan hat. So mussten wir in Rotorua für 34 Dollar auf einem Campingplatz übernachten. Dies war dann aber zum Glück das einzige Mal auf der Nordinsel, auf dem wir keinen gratis Campingplatz fanden.

Wai-O-Tapu

Nicht ausgelassen auf der Nordinsel darf das Geothermalgebiet Wai-O-Tapu und der Lady Know Geyser. Der Standort ist perfekt, wenn man sich gerade auf der Route zwischen Rotorua und dem Lake Taupo befindet. Wir fanden das Gebiet sehr eindrücklich und zählen es sicherlich zu unseren Highlights der ganzen Neuseelandreise. Ca. zwei Stunden reichen übrigens aus, um alle Wege im Park abzulaufen und Stopps zum Fotografieren einzulegen.

Huka Wasserfall

Ein weiterer Stopp auf der Strecke von Rotorua nach Taupo ist der Huka Wasserfall. Vom Parkplatz kann man in fünf Minuten zur Aussichtsplattform runterwandern, um den schönen Wasserfall mit dem türkisblauen Wasser zu bestaunen. Wer aber schon richtig grosse Wasserfälle gesehen hat, der kann sich diesen Stopp auch sparen.

Lake Taupo

Am blauen Taupo-See gibt es wunderschöne, gratis Campingplätze für self-contained Fahrzeuge direkt am See. Leider fing es aber in der Nähe an zu brennen und alle Campervans und Motorhomes mussten diese prominente Lage verlassen und sich eine neuen Schlafplatz suchen. Für einen kurzen Sprung ins kalte Wasser hat es aber zum Glück noch gereicht.

Auf der Desert Road durch den Tongariro Nationalpark

Südlich von Lake Taupo befindet sich das Örtchen Taurangi, von wo einer unserer liebsten Strecken durch Neuseeland begann: Die sogenannte Desert Road durch den bekannten Tongariro Nationalpark. Wenn man in den Süden reist, ist dies zwar nicht die schnellste Strecke, jedoch die mit Abstand schönste. Wir würden also jedem unbedingt empfehlen, die Desert Road zu fahren, da die Fahrt alleine durch die atemberaubende Landschaft schon ein richtiges Highlight ist.

Wellington

Die Hauptstadt Wellington ist nur die drittgrösste Stadt des Landes (nach Auckland und Christchurch). Bekannt ist die Stadt vor allem für seine belebte Barszene und die Craft Breweries. Diese fanden wir in der Stadt dann auch. Wellington war für uns der letzte Stopp auf der Nordinsel, bevor es mit der Fähre dann nach Picton ging. Hier braucht es entsprechend sehr viel Platz für Campervans, die auf die Südinsel weiterreisen. Daher gibt es zu Fuss eine Stunde vom Zentrum entfernt eine sehr grosse Anzahl an Stellplätzen, an denen man mit self-contained Fahrzeugen übernachten kann.

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