obinatravel

Sigiriya in Sri Lanka

Wo übernachten in Sigiriya

Sigiriya ist eher als Region, als als Dorf zu verstehen. Entlang der Hauptstrasse und in ein paar Seitenstrassen sind, immer mit ziemlich viel Abstand und manchmal auch Wald dazwischen, die Guest Houses und Home Stays und Restaurants verteilt. Wir sind mit dem Bus, von Dambulla herkommend, direkt vor Lal’s Home Stay ausgestiegen und da auch zwei Nächte geblieben. Als wir Lal, der Gastgeber fragten, ob er ein Zimmer frei habe, sagte er, es sei alles frei. Das letzte Mal, als er Gäste hatte, war am 25. April 2019. Als wir bei ihm waren, war der 26. Mai 2019. Das liegt nicht an ihm oder an seinem Haus, sondern an der Angst vieler Touristen vor erneutem Terror… Unser Zimmer hier war tiptop, kostete 2000 Rp (also etwa CHF 11.40) mit Ventilator und mit gutem Internet.

Fahrt zum Minneriya Nationalpark

Die Gastgeberfamilie ist sehr freundlich und hilfsbereit, kann auch Touren in den Minneriya Nationalpark arrangieren (Kosten: 13900 Rp, also etwas weniger als CHF 80), was wir aber nicht empfehlen würden, weil man das sehr einfach recht viel günstiger hinbekommt. Alternativ kann Lal auch einfach den Transport hin und zurück organisieren, das kostet 5000 Rp (also knapp CHF 30), der Fahrer wartet dann vor dem Park auf einen und man organisiert einfach die Safari selbst vor Ort. Oder man nimmt den Bus, allerdings muss man da einmal umsteigen. Kostet aber logischerweise am wenigsten (unter 100 Rp pro Weg und Person). Oder, so haben wir es schlussendlich gemacht, für den ganzen Tag einen Roller gemietet (1200-1400 Rp.). Die Fahrt zum Nationalparkeingang dauert etwa 45 Minuten und ist an sich eine sehenswerte Strecke. Die Strasse ist grössenteils schmal und ruhig, aber neu geteert. Man fährt am Park vorbei, späht immer wieder hinein (sieht aber zu 99% nichts). Ausser ein paar Hühnern. Aber man sieht, wie Sri Lanka überland wirklich aussieht.

Safari im Minneriya Nationalpark

Vor dem Park gibt es einen Parkplatz und ein Museum, wobei das diesen Namen kaum verdient. Zudem gibt es natürlich einen Ticketschalter. Und Fahrer, die sich und ihren Wagen anbieten, sowie Guides, die sich und ihr Wissen anbieten. Wer die Safari in Sigiriya organisiert, muss hier nur noch warten, bis alles geregelt ist. Wer sie selbst organisiert, braucht folgendes: Ein Auto und einen Fahrer (ab 3500 Rp. für ca. 2 Stunden Safari), ein Eintrittsticket in den Park (15 US$ plus 8 US$ Bearbeitungsgebühr plus 280 Rp. Fahrzeuggebühr plus 15% „Mehrwertsteuer“ -> zusammengerechnet gibt das keine 5000 Rp., das ist aber das, was verlangt wird. Achtung: unbedingt das Ticket mit so vielen Leuten wie möglich kaufen. Je mehr Leute zusammen, desto günstiger wird es. Wir waren zu dritt und haben 11190 bezahlt… warum auch immer). Jedoch nicht zwingend einen Guide (1000 Rp. pro Safari), jedoch ist der Guide schon empfehlenswert, da die Fahrer kaum wissen, wo durch und wo anhalten.
Die Safari selbst war sehr schön. War haben fast 50 Elefanten, viele Büffel und Affen gesehen. Der Park ist nicht sehr gross, sodass die Guides genau wissen, wo die Tiere sind und man keine weiten Strecken fahren muss. Alles in allem ist der Ausflug dahin auf jeden Fall empfehlenswert.

Sigiriya-Fels und Pidurangula

Der Name Sigiriya bezieht sich eigentlich auf den berühmten Felsen und nicht das Dorf. Von verschiedenen Punkten im Dorf ist er zu sehen, am besten sieht man ihn allerdings vom benachbarten Pidurangula-Fels aus. Wir hatten den Roller, sind daher um den Sigiriya-Fels herum gefahren und sind während einer knapp halbstündigen, steilen Wanderung auf den Pidurangula gestiegen. Von da oben hat man eine wunderbare Sicht auf den Sigiriya und das ganze Umland. Ausserdem ist der Eintritt mit 500 Rp. da im Vergleich zum Sigiriya mit 30 US$ deutlich günstiger. Auch auf dem Pidurangula hat es oben eine Buddha-Statue, allerdings nicht so prächtig wie beim Sigiriya. Trotzdem würden wir diese Variante der Besichtigung allen empfehlen.

Kommentare