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Reisebericht Colombo

Colombo war meiner Meinung nach eine Enttäuschung. Die Stadt, resp. viele Leute hier, versuchen einen Schritt „vorwärts“ zu machen, mit Kaffees, Bars, Restaurants, Bio-Läden, etc. den offenbar angestrebten westlichen Standard zu erreichen. Das gelingt ihnen nicht unbedingt. Im Stadtteil Colombo 7, Cinnamon Garden, gibt es vereinzelt Restaurants und Kaffees. Aber erstens sind sie fast alle leer und die Umsetzung ist irgendwie, mittelmässig… Aber man muss ja auch nicht zwingend hierfür nach Colombo.

Colombo Fort/Pettah (Innenstadt)

Die Innenstadt von Colombo gleicht der vieler Städte in der Region. Ein verkehrsüberladenes Chaos mit vielen Ständen, Läden und Händlern. Viele Sehenswürdigkeiten , wie beispielsweise das Fort selbst, sind meiner Meinung nach nicht wirklich sehenswert. Wer sich ein Fort in der Art wie in Rajastan vorstellt, wird massiv enttäuscht. Ebenso ist das Dutch Hospital, offenbar eine Sehenswürdigkeit, nicht mehr als eine Bruchbude.

Wo wohnen in Colombo?

Wir haben uns das ruhigere Viertel beim Cinnamon Garden ausgesucht. Hier sind auch viele Botschaften beheimatet und der Verkehr ist bei weitem nicht so wild wie in der Innenstadt. Das tönt nun alles so, als wäre das Zentrum von Colombo eine absolute No-Go-Zone. Das ist es natürlich nicht. Jedoch können wir nicht verbergen, dass wir nach einer Zeit in Sri Lanka auch etwas Abstand vom grossen Trubel genossen haben

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