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Kandy und Nuwara Eliya

Kandy war für uns in erster Linie ein Ort, in dem es nicht mehr so drückend heiss ist, wie noch an der Nordostküste. Es war ein Ort, den Touristen in unserer Vorstellung eigentlich nur besuchen, um von hier in den berühmten Zug nach Ella zu steigen. Und wo wir so in Kandy ankamen, war es wirklich merklich kühler, jedoch auch hier dasselbe Bild: kein einziger ausländischer Tourist. Unserer Meinung nach sind die Sehenswürdigkeiten von Kandy selbst sehr schnell gesehen und darum haben wir uns dann wieder einmal einen Roller besorgt und haben einen Ausflug gemacht. Organisiert hat uns der Roller unser Hotel Meili Kandy City (3000 Rp. pro Nacht im Zimmer mit Klimaanlage, sehr gute zentrale Lage).

Mit dem Roller von Kandy nach Nuwara Eliya

Das zentrale Hochland von Sri Lanka ist wirklich schön. Das hat sich auf unserer Rollerfahrt gezeigt, das hat sich dann aber auch aus dem Zug von Kandy Richtung Colombo nochmals gezeigt. Die ersten paar Kilometer sind etwas mühsam, bis man aus der Stadt draussen ist. Der Verkehr ist schon ziemlich dicht gedrängt und die Fahrweise einiger Sri Lanker ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig bis gefährlich. Die Strassenverhältnisse an sich sind tiptop und bald nimmt der Verkehr ab, die Strasse wird steiler und die Landschaft schöner. Es wechseln sich Palmenwälder und Teeplantagen, bis in einer Höhe von knapp 2000m sogar Nadelbäume wachsen und es mit dem Fahrtwind recht kühl wird. Entlang der Strasse gibt es einige, grosse Tee-Firmen, wo man Tee probieren, kaufen und etwas über die Produktion lernen kann. Nuwara Eliya an sich ist nicht sehenswert, die Fahrt dahin würden wir aber empfehlen, wenn man genug Zeit hat und einen Tag mit Roller fahren verbringen möchte.

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