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Reisebericht Mérida 2015

Für ein zweites Mal flogen wir mit Viva Aerobus und hatten erneut Verspätung. Auf unserem Ticket stand zwar wie gebucht: Abflug 15.25 Uhr, aber auf der Anzeige Tafel wurde die Abflugzeit mit 16.15 Uhr on time angegeben. Schlussendlich flogen wir um 17.00 Uhr, erhielten dafür unser Gepäck diesmal sehr schnell ;). Bereits auf dem Weg zu unserem Hostel gefiel uns die Gegend gut. Die Stadt wirkt sehr gepflegt und gemütlich und es waren nicht überall Touristen zu sehen. Das Hostel ¨Luna Nueve¨ ist sehr zu empfehlen. Es liegt ruhig und dennoch zentral. Die Angestellten sind freundlich und das Gebäude ist sehr schön und gepflegt.k-IMG_8878

In dieser Stadt unternahmen wir nicht allzu viel. Wir schlenderten Richtung Zentrum und entdeckten dabei wunderschöne Gassen und Restaurants. Die Kathedrale, die angrenzenden Plätze und die Kirche sind sehenswert und definitiv einen Besuch wert. Die Stadt wurde als kulturelle Hauptstadt Mexicos beschrieben. Tatsächlich gibt es unzählige Museen, wunderschöne Bauten und andere kulturelle Highlights. Dennoch ist die Stadt wenig touristisch (eventuell ist das zur Hochsaison anders).

Bei „Touritransmerida“ buchten wir eine Tour zu 2 Cenotes und zwei Haciendas. Cenoten sind Kalksteinlöcher, die durch Einstürzende Höhlen entstanden sind und sich mit Süsswasser gefüllt haben. Haciendas sind Anwesen, die auf grösseren Landgütern (meist Plantagen) gebaut wurden. Die beiden Haciendas waren sehr unterschiedlich. Die erste war sehr schön und sehr gepflegt, was einen guten Einblick in das Leben der früheren Plantagenbesitzer ermöglichte. Die zweite war lediglich eine Ruine, sah mit der grünen Umgebung aber sehr schön aus.

Die beiden Haciendas

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Beide Cenoten unserer Tour waren stark naturbelassen, was uns sehr gut gefiel. Die erste war komplett offen, das heisst sie war mehr oder weniger ein riesiges Wasserloch. Das Sonnenlicht liess das Wasser in einem intensiven Türkis schimmern. Zusammen mit den Kalkwänden und den tropischen Pflanzen sorgte dies für eine wunderschöne Stimmung. Die Naturbelassenheit hatte auch ihre Nachteile: Die einfache Holztreppe war sehr wackelig, manche Stufen fehlten sogar und erforderte beim Abstieg volle Konzentration :). Da das Wasser eine hohe Wasserhärte besitzt, muss man ständig in Bewegung bleiben, da man sonst schnell absinkt. Die zweite Cenote war nur teilweise geöffnet und war eine Art Höhle. Durch einen schmalen Eingang erreichte man einen grossen Raum. Das Wasser war hier lediglich 1-2 Meter tief aber dennoch kühler als bei der ersten Cenote. Unzählige Vögel haben in der Höhle Nester gebaut und kreisen immer wieder über den Köpfen der Badegäste.

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Bei diesem Tagesausflug hatten wir sehr viel Spass. Wir waren eine tolle Gruppe, unser Guide war witzig und engagiert und bei den Ausflugszielen trafen wir nur auf wenige Leute. Mit 550 Pesos (ca. 35 CHF pro Person, ohne Lunch) ist der Ausflug auch viel günstiger als andere Cenotetouren. Zum Schluss besuchten wir alle zusammen noch ein Restaurant um unser wohl verdientes Mittagessen zu geniessen.

Bevor wir am nächsten Tag nach Palenque fuhren, erkundeten wir nochmals die schönen Gassen des Stadtzentrums. In einem gemütlichen Restaurant assen wir im Innenhof zu den Klängen von Mexikanischer Livemusik ein leckeres Abendessen.

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