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Reisebericht Merida 2011

Merida ist eine koloniale Stadt, wie es in Lateinamerika hunderte gibt. Geprägt durch den zentralen Platz/Park (in Mexiko „Zocalo“), umgeben von Rathaus und einer riesigen katholischen Kirche. In Merida hatte ich keine Lust, Ruinen oder ein „Cenote“ (engl. „Sinkhole“) anzuschauen, vielmehr waren wir hier auf kulinarischer Mission. In einer Cantina ist es üblich, etwas zu trinken zu bestellen, und das Essen (kleine Häppchen, von denen man – je nach dem wie viel Getränke man bestellt – ausreichend satt wird) wird einem gratis serviert.

Um halb 6 Uhr morgens haben wir dann den Bus in Richtung „Chitzen Itza“ genommen, die wohl grössten und bekanntesten Mayaruinen der Welt. Noch bevor alle anderen Cars voll mit Touristen ankamen, haben wir uns mit unserem Guide auf den Weg durch die alte Stadt gemacht. Auch hier war zuerst wieder Rodung und Entwaldung angesagt, bevor man die grössten und schönsten Tempel anschauen konnte wie sie heute aussehen. Königsgräber, Sportstätten, Häuser und Tempel – es ist schwierig vorstellbar, dass was heute einfach steinern ist, früher noch flächendeckend mit roter Farbe bemalt war.

Nach einer ausführlichen Tour, einem reichhaltigen Mittagessen und einem Bad in einem „Cenote“ (die Mayas bauten immer nach dieser Löcher, die ihnen als Wasserquelle dienten) haben wir den den Bus nach Playa del Carmen genommen.

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