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Merida Mexiko 2019

Von Merida hätte ich mir aber noch fast ein bisschen mehr erhofft, da es ganz oben auf den Empfehlungen von Lonely Planet steht. Die Stadt selbst ist hübsch mit schönen, gut erhaltenen kolonialen Bauten. Das Zentrum kann man problemlos zu Fuss erkunden. Abends geht aber nicht gerade die Post ab und wir fanden nur wenige Bars, in denen etwas los war. Dazu gehören La Negrita und La Mezcaleria, in denen abends eine Liveband spielt.

In Merida merkt man, dass man sich nun in Yucatan befindet und somit in der Nähe der All-Inclusive-Resorts von Cancun und Playa del Carmen. Viele Badetouristen kommen hierhin, um eine Kleinstadt von Mexiko zu erkunden und somit in das etwas authentischere Mexiko einzutauchen, dass man am Pool der Strandresorte wohl kaum erlebt. Im Gegensatz zu Oaxaca, Puebla oder San Cristobal de las Casas hat mir Merida aber viel weniger gefallen.

Was Merida hingegen auszeichnet, ist die Lage mit den vielen Möglichkeiten für Ausflüge in der Region. Zu viert haben wir uns für zwei Tage ein Auto gemietet und die Region erkundet. Hier gibt es unzählige Cenotes, das sind Kalksteinlöcher, die mit Süßwasser gefüllt sind und in denen geplantscht werden kann.

Der Hauptgrund der Automiete war aber, dass kein Bus oder keine Tour bereits morgens früh nach Chichen Itza fährt. Da dies die touristischste aller Maya Ruinen ist, tummeln sich dort vor allem ab der Mittagszeit tausende von Touristen. Wir wollten diesen Ansturm aber umgehen und schon so früh wie möglich da sein. Das hat sich dann definitiv auch gelohnt.

Beeindruckender als Chichen Itza empfanden wir aber Uxmal, eine weitere riesige Fundstätte der Maya, die von Dschungel umgeben ist. Hier gibt es auch weniger Touristen als in Chichen Itza.

Das Haupthighlight von Merida fand ich dann noch am letzten Tag. Es ist der Fischmarkt. Dort ass ich für ganz wenig Geld die beste Ceviche meines Lebens und bedaure es heute noch, dass ich nicht jeden Tag dort gegessen habe.

 

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