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Reisebericht Caye Caulker 2011

„Caye Caulker“ – noch nie gehört. Diese kleine Insel, die bereits zu Belize gehört und damit englischsprachig ist, ist ein kleines karibisches Paradies. Caye Caulker (sprich „Kii-Kocker“) liegt 90 Bootsminuten von der mexikanischen Grenze entfernt im karibischen Meer.

Noch auf dem hölzernen Steg wird gleich nach der Ankunft des Motorbootes der Pass kontrolliert und man bekommt – völlig unkompliziert – den Stempel von Belize und eine 30-tägige Aufenthaltsbewilligung. Im gleichen, lockeren Stil geht’s weiter. Als erstes sieht man ein Schild mit der Aufschrift „Go Slow!“. Es läuft alles etwas ruhiger, relaxter. Es gibt keine Autos auf der Insel, nur Golfkarts fahren auf den ungeteerten Strassen herum. Die Leute dort sind viele afrikanischer Abstammung und jeder zweite hat Rastahaare. Die Farben gelb, rot und grün dominieren Kappen und Tshirts sowie Häuserfassaden und Gartentore.

Unser Abendessen – ich hatte einen Fischspiess (catch of the day) vom Grill mit Reis und Bohnen – war etwas vom besten was ich auf dieser Reise gegessen habe.

Die Aktivitäten, die die Insel zu bieten hat, sind entweder Tauchen oder Schnorcheln. Logisch, ich bin Schnorcheln gegangen. Unser ganztägiger Trip hat drei verschiedene Schnorchelspots beinhaltet, plus Mittagessen und Rumpunsch auf der Rückfahrt. Von den Korallen her kann das Riff mit demjenigen vor der australischen Küste nicht ganz mithalten, dennoch war es absolut lohnenswert, da wir nebst vielen Fischen zwei Manati (eine Art Seekuh) gesehen haben sowie eine riesige Meeresschildkröte und einige Riffhaie und Moränen. Alles in allem ein gelungener Ausflug!

Wie üblich ist nach der zweiten Nacht Aufbruchsstimmung und wir haben per Boot nach Belize City übersetzt, von wo aus wir einen lokalen Bus nach San Ignacio genommen haben.

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