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Reisebericht Istanbul 2014

Istanbul gehört definitiv zu den Städten, die man einmal gesehen haben muss. Die Stadt verbindet orientalische Kultur mit westlicher Moderne, sozusagen eine exotische Stadt für Anfänger. Im Zentrum trifft man auf unzählige Starbucks, sobald man aber etwas weiter aus der Altstadt spaziert, findet man in einem netten, traditionellen Familienbetrieb Ayran (saure Buttermilch) und Tavuk Dürüm zu einem Drittel der Preise des Zentrums. Allgemein ist Istanbul aber um einiges teurer, als wir es uns vorgestellt hatten. Die Preise können etwa mit denen in Deutschland verglichen werden. Eine günstige Bleibe fanden wir trotzdem – und das an perfekter, zentraler Lage. Das Hostel Soho ist einfach, sehr klein, aber liegt 2 min vom Taksim Platz entfernt und direkt bei den ganzen Bars und Restaurants. Wir empfehlen im Stadtteil Beyoglu zu hausen, da hier einiges mehr los ist. Zu Fuss ist es problemlos möglich, alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag auch in Sultanahmet zu besichtigen. Das Schönste an Istanbul waren aber nicht „Must-Sees“ wie die blaue Moschee oder der Bazaar, sondern die Freundlichkeit der Leute. Noch nie traf ich auch einer Reise von Anfang an auf so viele hilfsbereite Menschen. Eine Frau muss hier nie selbst den Rucksack aufpacken, da immer ein Herr zur Hilfe eilt. Bereits in der ersten Metrofahrt wurde ein Sitzplatz für mich von einem türkischen Mädchen freigeräumt und ob englischsprechend oder nicht, der Weg wird gerne erklärt. Tipps: Vom Flughafen zum Taksim Square Die Metro verbindet den Flughafen mit der Altstadt. Es lohnt sich, eine Istanbulkarte bei der Metrostation am Flughafen für 10 türkische Lira (ca. 4 Euro) zu kaufen, da mit dieser jede Metrofahrt nur noch 2,15 anstatt 4 TL kostet. Ein Metroplan erhält man von den Angestellten in oranger Weste. Sie erklären auch auf Englisch, wo man umsteigen muss und wie man am schnellsten zum Ziel kommt.

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