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Reisebericht Luxemburg 2015

Ja, ich gebe es zu, Luxemburg tönt jetzt echt nicht nach Must-see und so. Aber ich nehms vorweg, es war echt cool! Also für zwei Tage lohnt sich das. Luxemburg (also die Hauptstadt des gleichnamigen Landes) ist per Flugzeug oder auch per Bahn einfach und schnell zu erreichen. Wir sind am Flughafen angekommen und haben irgendeinen Bus in Richtung Zentrum genommen. In Luxemburg (jetzt meine ich das Land) kann man sämtliche öffentliche Verkehrsmittel für 2€  pro Tag benutzen. So sind wir also in Richtung Stadtzentrum gefahren und haben uns bereits ein erstes Mal ab der Luxemburgischen Sprache amüsiert. Das tönt wie eine Mischung aus Deutsch und Französisch mit ein paar Brocken Holländisch und ist für uns relativ einfach zu entziffern. Allgemein ist uns aufgefallen, dass Luxemburger sprachgewandt sind und sie meistens indifferent sind, ob man sie auf Deutsch oder Französisch anspricht, denn oftmals beherrschen sie alle drei Amtssprachen (Französisch, Deutsch und Luxemburgisch). Auf jeden Fall sind wir, als wir das Gefühl hatten im Zentrum (nach der grossen Brücke) zu sein,  aus dem Bus ausgestiegen und kurz durch die übersichtliche Altstadt gelaufen. Unser Ziel war die Auberge de Jeunesse oder eben die Jugendherberge, die sich im „Talboden“ befindet, während die Altstadt etwas erhöhnt liegt. Das Stadtzentrum kann einfach zu Fuss erreicht werden oder man nimmt von der nahegelegenen Busstation Nr. 9 oder Nr. 14. „nach oben“. Die Bushaltestelle heisst Plateau Altmunster.

In der Altstadt finden sich leicht ein paar kurzweilige Plätze, um ein Bofferding (lokales Bier) trinken oder etwas essen zu können. Die urban Bar scheint ein beliebter Treffpunkt für Expats zu sein, die Steiler Bar hat uns gut gefallen. Das Essen ist eher deftig und gespickt mit Einflüssen aus der deutschen und französischen Einflüssen. Als wir dort waren, war zudem noch Oktoberfest. Die „Ausgehmeile“ beim Plateau Altmunster und vor allem die Brauerei Big Beer Company waren coole Ort.

Am Sonntag haben wir einen Ausflug „aufs Land“ gemacht. Wiederum hat der Bus nur 2€ gekostet. Wir sind vor dem Bahnhof mit dem Bus Nr. 175 nach Remich an die deutsche Grenze gefahren und haben dort die Caves St. Martin besucht. Zuerst haben wir in einem kleinen Kaffee mit Blick auf die Mosel etwas getrunken, bevor wir dem Fluss entlang (in Flussrichtung) gelaufen sind und dort nach wenigen Minuten die Caves St. Martin besichtigt haben. Dort kann man luxemburgischen Crémant verkosten. Anschliessend haben wir noch vom reichhaltigen Buffet des angeschlossenen Restaurants gegessen, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht haben.

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