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Reisebericht Krakau 2014

Wenn man jemandem erzählt, dass man über Ostern nach Krakau fliegt, ist die Reaktion meistens die Selbe: Krakau? Warum denn nach Krakau?

Krakau liegt im Trend, und das weiss Obinatravel genauso wie Marco Polo und Easyjet, der jetzt neu wöchentlich dorthin fliegt. Zugegeben, ich verband die aufblühende Stadt vor einiger Zeit auch noch eher mit traurigeren Themen, wie zB. mit Schindlers Liste. Heute kombiniert Krakau Tradition mit Moderne. Neben Geschichte und Kultur bietet die letzte EM host city währschaftes Essen, einen Pub nach dem anderen und eine wunderschön erhaltene Altstadt. Am Hauptplatz (der grösste Europas) kommt man sich mit den Pferdekutschen und den traditionellen Gebäuden ein bisschen vor wie in einem Film. Das Highlight dort ist der Markt mit den vielen Essensständen und den riesigen Weinfässern, in denen jeweils ein Mann sitzt und den ganzen Tag frisches Bier zapft. 2Fr. das Bier – da durften wir auch ruhig einmal zuschlagen und das Treiben am Platz beobachten.

Auch am Nachtleben gibt es nichts zu meckern. Nahe des Hauptplatzes sollten sich diejenigen Leute einfinden, die auf typische Touristenfallen und House Clubs stehen. Wer es etwas spezieller und authentischer mag, begibt sich am besten nach Kazimierz, dem früheren Judenviertel. Dort findet man dunkle Bars mit Kellern, in denen ein DJ auflegt. Bevor dem Nachhauseweg sollte man sich beim Dorfplatz auf keinen Fall die Zapiepankas entgehen lassen – eine Pizzaschnitte frisch aus dem Ofen. Polen essen diese mit einer schönen Ladung BBQ Sauce oder Ketchup. Aus eigener Erfahrung empfehlen wir die Sauce wegzulassen, falls man auch noch etwas von der Pizza schmecken möchte.

Obwohl Krakau klein ist und man ohne Probleme alles zu Fuss erreichen kann, sollten Herr und Frau Weltenbummler dort ruhig ein paar Tage verweilen. Moderne Einkaufshäuser, ein Besuch zum KZ in Ausschwitz, Museen, das künstlerisch angehauchten Kazimierz, oder immer mal wieder ein Besuch beim Mann im Weinfass.

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