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Reisebericht Brescia und Gardasee 2015

Nur 45 Minuten dauert die Fahrt mit dem Zug von Mailand nach Brescia und schon ist man in einem kleinen, typisch norditalienischen Städtchen. Die Sehenswürdigkeiten sind etwas spärlicher gesäht als in Mailand, jedoch ist auch der Dom von Brescia einen kurzen Besuch wert. Ebenso das Castello auf dem Hügel kann man besuchen, um den herrlichen Blick über die Stadt und die italienischen Alpen zu geniessen.
Trotz allem, nach Brescia geht man nicht einfach so. Und das war auch bei uns der Fall. Um eine ewig nicht mehr gesehene Kollegin zu treffen, hat sich die Fahrt jedoch allemal gelohnt. Alles in allem dauert die Reise mit dem Zug von Zürich nach Brescia ziemlich genau 5 Stunden und 20 Minuten. Ein Risiko, dass die italienischen Züge die Reise etwas in die Länge ziehen besteht allerdings. Am Bahnhof wurden wir in Empfang genommen und sodann zu unserem Schlafplatz gefahren. Diesmal war wiedermal couchsurfing angesagt und so haben wir in einer kleinen Wohnung in einem Zimmer am Boden geschlafen. Unserer Kollegin hat zufälligerweise nur einen Steinwurf entfernt gewohnt, sodass die Lage unseres „Hosts“ echt perfekt war.
Die Gastfreundschaft der Familie unserer Kollegin Antonella war schlicht umwerfend. So viel zu Essen, zu Trinken und interessierte Fragen – obwohl ihre Eltern kein Wort englisch sprechen – besser hätte es nicht sein können. Die kleine, aber feine Wohnung war Anfang Januar noch voll im Weihnachts-Look, aber so muss es doch auch sein. In meiner Vorstellung jedenfalls.
Von Brescia ist der Gardasee keine Autostunde entfernt und auch im Winter einen Ausflug wert. Neben Gelati und einer herrlichen Sicht gibt es im Ferienort Sirmione auch eine Terme, deren Wasser auch heilende Kräfte hat. Natürlich gibt es am Gardasee noch so viel mehr zu tun und zu sehen, aber für einen Wochenendausflug musste es reichen. Und so sind wir zurück nach Brescia gefahren, wo bereits das nächste Festmahl auf uns wartete…

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