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Reisebericht Ubud nach Seminyak 2014

Von Ubud nach Seminyak mit einer Tagestour

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Für die Fahrt von Ubud nach Seminyak haben wir uns ein Auto samt Fahrer gemietet (700‘000 Rupiah, ca. 55 CHF). In diesem Preis war der Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten inbegriffen. Aufgrund unseres ablaufenden Visums war unsere Zeit begrenzt und auf diese Weise konnten wir zahlreiche sehenswerte Orte Balis an einem Tag erkunden.P1120037 Früh morgens startete die Fahrt Richtung Norden, wobei wir zahlreiche saftig grüne Reisfelder mit Palm- und Dschungelwäldern im Hintergrund passierten. In zwei Dörfern fuhren wir an festlichen Strassenzeremonien vorbei. Nach 2.5 Stunden Fahrt kamen wir bei unserem ersten Ziel, den beiden Seen „Lake Tamblingan“ und „Lake Buyan“ (im Bild), an. Die Aussicht auf die beiden Seen mit den Reisfeldern im Hintergrund ist fantastisch. Bis zu einem Erdrutsch im 19. Jahrhundert, waren die Gewässer übrigens noch ein einziger See.

Nicht weit davon entfernt liegt der „Lake Bratan“, unser zweites Ziel. Dieser ist aufgrund des „Pura Ulun Danu“ P1120070Tempels bekannt, welcher in einer schönen Lage direkt am See steht. Der Besuch dieses Tempels ist auf jeden Fall lohnenswert, da er eine ganz ruhige und spezielle Stimmung vermittelt. Wie bei den meisten indonesischen Touristenattraktionen baten uns zahlreiche Indonesier darum, mit ihnen ein Foto zu schiessen. Wir mögen die neugierige, offene und herzliche Art der Indonesier, welche den Kontakt zu den Touristen spürbar geniessen :). Das Wetter war heute leider nicht auf unserer Seite und es regnete immer wieder stark. Zum Glück hatte unser Chauffeur uns einen riesigen Schirm mitgebracht. Wir hatten Mitleid mit den Touristen, die den weiten Weg auf einem Roller in Angriff nahmen und sich durch den strömenden Regen kämpften.

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Als nächstes schauten wir uns die Reisterrassen bei Jatiluwih an. Das Zusammenspiel der saftig grünenP1120152 Reishalme, den braunen Wasserbecken und den schon geernteten gelben Terrassen war wunderschön. Dazu kommen noch die zahlreichen Palmen zwischen den Feldern. Dieser Ausblick war atemberaubend schön. Wir haben schon viele Reisterrassen gesehen, aber so umwerfend wie diese waren bisher noch keine. Nachdem wir unzählige Fotos geschossen hatten, genossen wir zu diesem schönen Panorama unser Mittagsessen.

2.5 Autofahrstunden später waren wir bereits nahe bei Seminyak, als wir unseren letzten Halt erreichten. Trotz mehrmaligem P1120186Nachfragen, waren wir uns nicht ganz sicher, was wir uns genau ansehen sollten. Wir vermuteten, dass in der Nähe ein berühmter Familientempel steht. Der Verkehr wurde immer schlimmer und als unser Auto parkiert hatte, befanden wir uns in einer riesigen Menschenmasse. Unser Fahrer zeigte in eine Richtung, in die wir ungefähr 500 Meter gehen sollten. Mit jedem Schritt wurde die Menschenmenge noch dichter. Dazwischen fand man verschiedene Verkaufsstände und Mopets die sich durch die Leute zu drängen versuchten. Einige Verkäufer verkauften gefärbte Küken, andere wiederum Fische in kleinen mit Wasser gefüllten Plastiksäcke und manche versorgten die vielen Besucher P1120182mit Nahrung. Ungefähr 10 Minuten bahnten wir uns einen Weg durch die Meute und waren noch lange nicht in der Hälfte unseres Weges. Schliesslich gaben wir auf und traten den Rückweg an. Der Chauffeur lachte nur und sagte, dass heute aufgrund des Galungan Festes so viele Einheimische und indonesische Touristen unterwegs seien. Eine lustige Erfahrung war es allemals und wir machten uns in schleichendem Tempo auf nach Seminyak, wo wir eine gute Sunde später ankamen.

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