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Reisebericht Singapur 2014

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Nach unserer Landung in Singapur, wussten wir genau Bescheid, wie wir zu unserer Unterkunft gelangen. Unsere Freundin Sophie, hatte uns eine genaue Wegbeschreibung zu ihrer Wohnung geschickt. Wir lernten sie auf unserer Vulkantour in Indonesien kennen und wir versprachen ihr, dass wir sie in Singapur besuchen würden. Sie ist zwar in London aufgewachsen, arbeitet aber seit 4 Jahren als Lehrerin in Singapur. Netterweise boht sie uns an, während unseres Aufenthalts in ihrer WG-Wohnung unterzukommen. Leider musste Sophie am nächsten Tag auf eine Schulreise, weshalb wir nur den ersten Abend gemeinsam verbringen konnten. Zu dritt gönnten wir uns in einem nahegelegenen Pub ein Abendessen und ein unglaublich teures Bier für rund 12 CHF.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum riesigen botanischen Garten. In dieser weitläufigen, sehr schön gepflegten Anlage k-P1130956verbrachten wir mehrere Stunden. Während dem Spaziergang durch die unterschiedlichen Themenbereiche, begegneten wir mehreren Echsen. Eine davon war mindestens 1.5 Meter gross und erinnerte uns stark an den Monitor Lizzard, den wir im Dschungel von Sumatra gesehen hatten. Erstaunlich, dass sich diese Tiere in einem Park mitten in Singapur frei bewegen können. Nach dem Mittagessen besuchten wir den Orchideengarten, der ebenfalls ein Teil des botanischen Gartens ist und uns empfohlen wurde. Der Garten ist sein Eintrittsgeld wirklich wert. Es gibt tausende von Orchideen in unzähligen verschiedenen Gattungen. Ausserdem gibt es eine Art ¨Hall of Fame¨, wo Orchideen nach berühmten Besuchern benannt werden. Dazu wird zu Ehren desk-P1140009 Gastes eine neue Orchideenart gezüchtet. Trotz der umwerfenden Schöhnheit dieser Anlage, mussten wir unfreiwillig etwas länger verweilen als geplant. Wir wurden von einem heftigen Gewitter überrascht und mussten in einem Gewächshaus Zuflucht suchen. Leider war es ein gekühltes Gewächshaus in dem Pflanzen aus kalten Regionen wuchsen. So war das Warten auf das Ende des Gewitters mässig angenehm. Nach ca. 30 Minuten nahm der Regen ab und wir gingen durch den Rest des Parks in Richtung Ubahnstation. Am Abend genossen wir am Boat Quay unser Dinner, welches gut war, jedoch für den teuren Preis nichts Spezielles. Die tolle Aussicht auf den Singapore River und die farbig beleuchteten Wolkenkratzer werteten das Abendessen jedoch auf.

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Zurück in der WG wurden wir von drei neugierigen und sehr lieben jungen Damen begrüsst. Die beiden Mitbewohnerinnen von Sophie, Egle und Terresa sowie deren Schwester Candice, welche für einige Zeit bei ihnen auf Besuch war. Candice reiste während drei Jahren um die Welt, arbeitete aber zwischendurch in verschiedenen Ländern.

Am nächsten Morgen starteten wir mit Candice unsere Singhseeingtour. Diese führte durch das buntek-P1140278 Bugis Viertel, welches unter anderem die Backbacker Gegend ist und viele gemütliche kleine Bars und Restaurants hat. In Chinatown, das sich kaum von Chinesischen Vierteln anderer Städte unterscheidet, suchten wir uns etwas zu Mittagessen. Zu dritt teilten wir uns die Singapore speziallität „Carrot Cake“. Dieser ist jedoch ganz und gar nicht mit dem Europäischen Karottenkuchen vergleichbar. Denn er ist kein Kuchen und besteht bloss aus einem Eierteiggemisch, welches mit etwas Zwiebeln zubereietet und anschliessend mit einerk-P1140284 leicht pikanten Sauce übergossen wird. Wiso das Gericht diesen unpassenden Namen hat, fanden wir leider nie heraus. Zugegeben waren wir froh, die eigenartige Mahlzeit auf drei Personen aufteilen zu können. Um mehr von der Schönheit und Vielfälltigkeit dieser Stadt mitzubekommen, beschlossen wir, die Gegend zu Fuss zu erkunden. Nach einer kurzen Shoppingtour brauchten wir dann doch eine Pause und legten diese in der Bar LeVel33 ein. Im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers bietet diese Location eine eigene Bierbrauerei und eine Terasse mit fantastischem Ausblick. Wir bestellten uns drei verschiedene Sorten des hauseigenen Biers, die uns alle äusserst gut schmeckten. Dazu genossen wir das perfekte Wetter und die atemberaubende Aussicht über Singapore.

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Von Candices Schwester kannten wir einen guten Ort für den Sonnenuntergang, an welchem sich eher Einheimische als Touristen aufhalten.k-P1140468 Somit machten wir uns auf die Suche nach diesem. Dazu passierten wir den ganzen Park des ¨Garden by the Bay¨, vorbei an zahlreichen Joggern, bis wir an einem grossen Hügel ankamen, auf welchem sich eine Art Wendeltreppe befand. Vom sogenannten Marina Barrage aus blickten wir auf die wunderschöne Skyline von Singapore in welcher sich dessen berühmtes Hotel ¨Marina Bay Sands¨ perfekt platzierte. Zum Abendessen waren wir mit Candice und Terresa im „Raffles Quay” verabredet. Diese sehr moderne Gegend gefiel uns besonders gut. Zahlreiche Restaurants und Bars waren unter einer grossen Kuppel untergebracht. Auch in dem Restaurant, welches wir auswählten, assen wir sehr gut und preiswert. Als Abschluss von diesem tollen und erlebnisreichen Tag, machen wir von der wöchentlichen Ladiesnight profit. Dazu kamen alle Frauen gratis auf die höchste openair Dachterasse der Welt ¨1 Altitude¨ und erhielten noch einen Gratisdrink. Sie gefiel uns ausserordendlich gut, die Musik und Stimmung war super und die Aussicht unbeschreiblich. So gingen 2 wunderschöne Tage in einer sehr lieb gewonnenen Stadt zuende. Schon um 5.30 Uhr morgens mussten wir uns von den 3 netten Ladies verabschieden, denn bereits um 7.30 Uhr ging unser Flug nach Adelaide.

Singapore hatte uns sehr positiv überrascht. Entgegen anderer Berichte fanden wir die Stadt sehr schön und spannend. Man kann unglaublich viel unternehemen und es lohnt sich auf jeden Fall, bei einer Durchreise 2-3 Tage einzuplanen. Bei schönem Wetter sollte man dann auf unbedingt einen Abend zum Sonnenuntergang beim Marina Barrage verbringen.

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