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Reisebericht Koh Phangan 2014

Koh Phangan

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Nach einer stürmischen Überfahrt und einem mittelmässigen ersten Eindruck, sorgte die Ankunft in unserem Hotel wider für gute Laune. Das moderne ¨The Coast¨ verfügt über ein einzigartiges Designe, welches uns sehr gut gefiel. Wir genossen es, wiedermal ein sP1130167o schönes und grosses Zimmer mit ebenso grossem Badezimmer zu haben. Besonders gut gefiel uns auch das Pool-Restaurant und die Strandanlage. Am Strand gab es neben normalen Liegen auch gemütliche Sitzsäcke, in denen man entspannt die Sonne geniessen konnte. Cocktails sowie das Essen im Hotelrestaurant waren nicht ganz günstig, schmeckten aber super. Da wir dieses leckere Essen schon zum Mittag genossen hatten, gab es als feierliches ¨Heiligabenddinner¨ für Pascal ein Fertignudelgericht für 0.70 CHF und für Damaris ein Yoghurt mit einem Apfel. Dazu genossen wir ein Glas Rotwein :). Und zum ersten Mal seit Beginn unserer Weltreise fanden wir Zeit, um uns gemütlich einzukuscheln und einen Film zu schauen. Um doch noch etwas in Weihnachtstimmung zu kommen, scypten wir um Mitternacht mit unserer Familie.

Am nächsten Tag wollten wir es gmütlich angehen: Das Meer geniessen, in der Sonne liegen und braun werden :). P1130168Am Abend wollten wir uns dann doch noch ein leckeres Weihnachtsmal gönnen. Da unser Hotelrestaurant zum Essen einen wunderbaren Ausblick aufs Meer bietet und wir dazu pracktisch im Sand sitzen konnten, gingen wir in dieses. Das Essen schmeckte vorzüglich und wir hatten einen wunderschönen Abend. Leider verlief die Nacht für Damaris nicht ganz so friedlich. Anscheinend war ihr Lachsfilet nicht sehr frisch gewesen, wodurch sie eine Lebensmittelvergiftung erwischte. Der Rest der Nacht und der nächste Tag verliefen nicht ganz so feierlich wie erhofft. Dass sich ihr Zustand bereits nach 24 Stunden bessern sollte, glaubten wir zunächst nicht. Aber zum Glück hatte Damaris einen tollen privaten Pfleger, wodurch sich ihr Zustand rasch wieder verbesserte. Bis ihre uhrsprüngliche Energie und ihr Apetit zurück kehrten dauerte es jedoch einige Tage. Nach dem drei tägigen Aufgenhalt mussten wir schon wieder an unser Budget denken und somit das schöne Hotel verlassen. The Coast muss jedoch angerechnet werden, dass der Managerin des Restaurants die Geschichte mit der Lebensmittelvergiftung ausgesprochen leid tat und sie sich aufrichtig entschuldigte. Das Lachsgericht wurde ausserdem von unserer Rechnung gestrichen ;).

Die neue Unterkunft lag gerade mal einen 2 minütigen Fussmarsch entfernt. Das Zimmer war zwar deutlich einfacher, lieferte jedoch vom Balkon aus einen tollen Blick aufs Meer. Ausserdem war das Personal äusserst freundlich und die Köche beglückten Pascal mehrmals mit leckeren Holzofen Pizzen:). Wir unternahmen einen Erkundungsspaziergang am Strand und wurden prompt von einem heftigen Regen überrascht.

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Die nächsten beiden Tage miteten wir einen Roller, um die Insel zu erkunden. Vom ¨Haad Rin Nai¨ Strand, an dem die berühmten Vollmondpartys gefeiert werden, waren wir positiv überrascht. Die Umgebung war schön und er hat feinen, weissen Sand. Durchaus kann man dort einen faulen Tag am Strand einlegen, wobei man ihn sich gegen Nachmittag mit mehr Touristen teilen muss als an anderen Stränden der Insel. Aufgrund seiner Grösse, verteilen sich die Leute jedoch angenehm. Das Wetter stand nicht auf unserer Seite. Als wir beim schneeweissen Sandstrand des Cocohut P1130271Beach Resort & Spa (¨Haad Seekantang¨ am südlichen Ende der Westküste) in das türkisblaue Meer hüpfen wollten, wurden wir erneut von einem herftigen Regen überrascht. Somit endete die heutige Tour im dortigen Resaurant, in welchem wir einige Stunden dem Regen zuschauten. Aufgrund von Damaris Verfassung unterliessen wir den geplanten Besuch der ¨Halfmoonparty¨ am Abend. Der Eintrittspreis von 1’000 Baht (inklusive 1 Bucket, ca. 30 CHF) war uns zu viel, um nur kurz vorbei zu schauen.

Der nächste Tag wurde dann doch etwas intensiver, insbesondere für unseren Roller;). Im Schritttempo brachte uP1130296ns dieses ältere Modell die ¨hügeligen¨ Strassen hinauf. Zuerst ging es an der Ostküste einer kurvigen Strasse entlang, vorbei an einer schönen tropisch grünen Landschaft. Zwischendurch besichtigten wir verschiedene Strände. Auf dem Rückweg, wieder im Süden angekommen, gönnten wir uns im Fisherman’s Restaurant in Baan Tai unser Mittagessen. Von dessen feiner Küche waren wir begeistert. Auch die Lage an einer Bucht in derP1130327 Nähe des Hafens gefiel uns sehr gut. Die äusseren Tische befinden sich direckt am Strand und sorgen für eine romantische Atmosphäre. Einige Meter davon entfernt enteckten wir auf der gegenüberliegenden Strassenseite den ¨Hammock Lovers¨ Shop. Der liebenswerte Mr. Moon verkauft dort ein ganzes Sortiment an Hängematten. Dabei steigerte sich der Konfort der drei Klassen aber damit auch der Preis. Er legte sehr viel Wert darauf, dass man alle Versionen persönlich austestete. Dabei machte er genaue Vorschriften, wie man sich korrekt in eine Hängematte hineinlegt, um den Rücken zu entlasten. Zuvor hätten wir nicht gelaubt, dass es eine falsche Art gibt, sich in einen Hängematte hinein zu legen. Natürlich gehörten auch wir zu denjenigen, die es bis heute immer falsch gemacht hatten :). Er erläuterte, dass er (wie auch viele andere Asiaten) immer nur in der Hängematte schläft und nicht einmal ein Bett benutzt. Vielleicht mögen sich einige von euch errinnern, dass wir auch schon viele Tuk Tuk Fahrer beobachteten, die sich in Hängematten in ihrem Tuk Tuk ausruhen (z.B. Kambodscha). Da wir bis anhin auf grössere Souverniers verzichtet hatten und wir hin und weg von dem Komfort der Hängematte waren, gönnten wir uns die bequemste. 14 Tage Handarbeit braucht es, bis diese fertig geknüpft ist.

Voller Freude über unsere neue Anschaffung machten wir uns auf den Weg in den Norden der Insel zum Strand P1130374¨Haad Mae Haad¨. Zuvor entdeckten wir doch den Secret Beach. Dieser gefiel uns äusserst gut. Der ruhige Ort, mit der romantischen Bucht ist definitiv einen Besuch wert. Im dazugehörigen Restaurant kann man sich eine Verpflegung holen und somit einen paradisischen Tag verbringen. Nach der erfolgreichen Bewältigung der letzten Hügel erreichten wir unser heutiges Endziel kurz vor Sonnenuntergang. Der Haad Mae Haad Strand ist sehr beliebt und belebt, aber auf eine angenehme Art und Weise. Manche lassen sich zum Sonnenuntergang direkt am Strand massieren, andere Essen schon im Restaurant und die jungen Leute geniessen im Sand ein Bier. Besonders gut giefiel uns hier auch die kleine Insel ¨Koh Ma¨, welche durch einen Sandstreifen mit dem Strand verbunden ist. Bei Ebbe kann man sogar zur Insel spatzieren. Auf jeden Fall ist es Wert, soweit in den Noden zu fahren und deisen Ort zu besuchen. Schlussendlich gefiel uns Koh Phangan sehr gut, um einiges besser als Koh Samui und fast so gut wie unsere Trauminsel Koh Tao:).

„Haad Mae Haad“ Strand

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Strand nördlich von Thongsala

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