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Kathmandu 2018 Reistipps

Nach einer Woche in dem ruhigen, friedlichen Bhutan freuen wir uns nun auch wieder auf etwas Hektik und Chaos einer Grosstadt. Genau der richtige Zeitpunkt also für einen kurzen Stopp in Kathmandu. Genau vier Tage hatten wir Zeit, die Haupstadt von Nepal zu erkunden.

Nach der Ankunft am Flughafen und dem Kampf mit den ersten aufdringlichen Taxifahrern wird klar: Hier muss man jedes Mal knallhart verhandeln und schauen, dass man nicht verarscht wird. Nichts mehr also mit Streben nach Glücklichkeit und Zufriedenheit aller Menschen wie noch vor ein paar Stunden in Bhutan…

In Kathmandu lassen wir uns im Stadtteil Thamel nieder, genau so wie alle andern westlichen Touristen. Hier wimmelt es von Souvenirshops, Bars, Spas, Trekkingagenturen etc. Alles, was das Backpackerherz begehrt innerhalb von wenigen Strassen. Auch wir konnten nicht wiederstehen und gönnten ums an einem Abend eine Pizza und einen Quinoa-Granatapfel-Rucola-Salat. Wie schon gesagt, in Kathmandu ist bereits angekommen, was man den europäischen, nordamerikanischen und australischen Touristen anbieten muss, damit sie so zahlreich erscheinen. Authentischeres, spannenederes und vor allem auch viel günstigeres Essen bekommt man praktisch an jeder Strasse, sobald man sich ein wenig von Thamel entfernt. Die Küche ist ein Mix aus Tibet (Momos) und Indien (Platten mit unterschiedlichen Currys und Reis oder Fladenbrot). Ein Paradies für Streetfood-Liebhaber ist Kathmandu jedoch nicht. In einem lokalen Restaurant zahlen wir aber nie mehr als 100 NRP, sprich 0,70 Euro.

Hauptgrund für die Reise nach Nepal ist bei den meisten Touristen ganz klar das Wandern im Himalaya. Wir gehören also hier zu den Exoten. Das erkennt man ganz einfach an unserem Schuhwerk: Flip Flops statt Wanderschuhe.

Kathmandu bietet aber auch für uns genau genug, um vier Tage lang neue Orte zu entdecken. Die Hauptattraktion ist der Durbar Square, die Altstadt von Kathmandu. Diese besteht vor allem aus Tempeln, die wir so noch in keine, andren Land gsehen haben. Das grosse Erdbeben im Mai 2015 hat leider aber einige der Tempel niedergerissen. Dies spürt man auch sonst noch immer sehr, wenn man durch die Strassen schlendert. Immer einmal wieder stehen wir vor einem Haufen voll Ziegelsteinen und vor allem Müll.

Weniger interessant finden wir die meisten kleineren Tempel, die unser Reiseführer vorschlägt und verteilt in der Stadt liegen. Auf keinen Fall auslassen sollte man aber einen kurzen Ausflug zur Swayambhunah, auch bekannt als Monkey Hill. Obwohl jeder Reiseführer die Anfahrt per Riksha für 600NRP empfiehlt, kann man den Weg problemlos zu Fuss meistern und gleich noch neue Stadtviertel erkunden.

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