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Reisebericht Baku 2016

Auch in diesem Reisebericht findet ihr nützliche Tipps für eine kurze Reise nach Baku – die Hauptstadt von Aserbaidschan. Auch wenn wir anfangs nicht einmal wussten, wie man Aserbaidschan lohnt, hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt.

Reisetipps für einen Baku Städtetrip

Als die Idee für eine Reise nach Baku aufkam, wusste ich darüber etwa genau so viel: irgend ein Zusammenhang mit dem Eurovision Songcontest, liegt westlich – oder vielleicht doch östlich? – vom kaspischen Meer und ist die Hauptstadt von Aserbaidschan oder Azerbaidschan oder Azerbaijan oder wie um Himmelswillen schreibt man das?

Nach ausführlicher Recherche und zwei Tagen in der schönen Haupstadt bin ich natürlich um einiges schlauer geworden und kann auch sagen: ein Ausflug nach Baku lohnt isch allemal – sofern man gerade in der Region ist. Die kaum direkten Flugverbindungen, selbstverdständlich auch die Distanz zu Zentraleuropa und vor allem die schweren Visabedingungen machen Baku nicht gerade zu einer Wochenendausflugsdestination. Für uns lag Baku auf dem Weg vom Iran nach Georgien und bot sich perfekt für einen kleinen Städtetrip an.

Wenn man in Aserbaidschan ankommt, kann man zuerst fast nich glauben, dass sich dieses Land direkt neben dem Iran befindet. Die Frauen tragen kurze Röcke, die Gebäude sind moderne, architektonische Kunstwerke und im Supermarkt findet man im Kühlregal direkt neben dem Käse eine grosszügige Auswahl an Vodkas. Wir bekamen den Eindruck, dass es den Aserbaidschanis durch ihre Bodenschätze wirtschaftlich gut geht. Die Ölplattformen sieht man übrigens schon überall aus dem Flugzeug und wer am Strand von Baku baden will, der kann bis zu den Plattformen schwimmen, badet dann aber auch tatsächlich im Öl. Das haben wir dann lieber gelassen. Ich kann keinen typischen Aserbaidschaner beschreiben, denn hier vermischen sich die Kulturen. Aserbaidschan gehörte einmal zu Persien, wurde islamisiert aber dann von der Sowietunion erobert, ist jetzt aber komplett selbsständig. Wahrscheinlich überragt heute das Russische bei der Sprache, das Türkische beim Essen und das Persische bei der Gastfreundschaft.

Unser Hostel lag direkt in der Altstadt und somit konnten wir alles zu Fuss besichtigen. In Baku hat uns keine Sehenswürdigkeit besonders fasziniert aber es macht einfach Spass durch die Gassen zu schlendern. An jeder Ecke findet man Cafes und Bars. Ein kleiner Tipp: Die Preise  variieren extrem je nach Lage der Bar. Ein grosses Bier bekommt man bereits ab einem Manat (0,70 Euro), wenn man Pech hat, bezahlt man aber auch einmal 5 Manat.

Unterwegs in Baku

Weniger modern als die neuen wuchtigen Gebäude ist die Metro von Baku. Sie funktioniert aber bestens und ist sehr günstig. Die Bahn führte uns an unserem letzten Tag dann auch direkt zum Busbahnhof, von dem es mit dem Nachtbus weiter nach Tiflis ging.

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